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Die schlimmsten Fehler in der Altersvorsorge


Die staatliche Rente wird schon reichen!


Viele denken, dass die AHV-Rente und Pensionskassen-Rente ausreichen werden.

Das wäre schön, ist aber leider nicht so!

Die beiden Renten aus der AHV und Pensionskasse decken bestenfalls 60 bis 70 Prozent des bisherigen Einkommens ab. Um diese Lücke zu schliessen, macht es Sinn früh mit der Altersvorsorge anzufangen.



Zu spät anfangen


Der Vermögensbedarf für den Ruhestand wird in der Regel unterschätzt. Es stehen rund vierzig Erwerbsjahre (von Alter 25 bis 65) zur Verfügung, um durchschnittlich 20 Jahre Ruhestand zu finanzieren. Um das benötigte Vermögen anzusparen, ist man gut beraten, auch kleinere Beträge über einen möglichst langen Zeithorizont zu investieren.

Wer allzu lange wartet, hat keine Zeit mehr, allfällige Vorsorgelücken zu füllen oder seine Steuerbelastung zu senken. Das rächt sich dann nach der Pensionierung:

Es fehlt Geld, und man muss sich finanziell einschränken.


Die Renditen auf den Vorsorgeanlagen über dreissig, vierzig oder fünfzig Jahre machen im Ruhestand einen Viertel bis die Hälfte des Vorsorgevermögens aus. Wer also den Markt für sich arbeiten lässt, muss selber weniger sparen. Gut fährt, wer ab dem ersten Erwerbslohn 10 Prozent des Bruttolohns monatlich automatisiert anlegt.



Glauben, dass ein Sparkonto die beste und sicherste Wahl ist


Die Zinsen auf einem Sparkonto können die Inflationsraten kaum kompensieren, und es kann ein Kaufkraftverlust resultieren. Gerade die Gelder für die Altersvorsorge sind oft über einen sehr langen Zeithorizont angelegt. Dies ermöglicht es, das Risiko von negativen Wertschwankungen zu minimieren. Die Chancen auf eine deutliche Mehrrendite gegenüber den Kontozinsen sind langfristig gegeben und sollten genutzt werden.



Zu wenig oder falsch informiert sein


Viele Versicherte sind ungenügend über das Guthaben in der Pensionskasse und in anderen Vorsorgelösungen informiert. Erwerbstätige sind mehrheitlich mit ihrer Arbeit ausgelastet, und der Aufbau der Vorsorge geschieht nebenher, ohne dass diesem Thema besondere Aufmerksamkeit geschenkt wird. Dies hat zur Folge, dass häufig der Überblick über den aktuellen Stand fehlt und entscheidende Planungsoptionen nicht umgesetzt werden.



Ungenutzte steuerliche Vorteile


Wer 15 Jahre lang in die Säule 3a einzahlt, hat allein durch den Steuervorteil schnell mal CHF 20 000 für eine Weltreise gespart und zusätzlich zur Sicherung des Lebensstandards im Alter beigetragen. Wer clever gestaffelt einen Teil des Vorsorgekapitals der zweiten und dritten Säule bezieht, kann gut auch 20 000 bis 50 000 Franken an Steuern sparen. Statt einer kostspieligen Frühpensionierung ist eine optimierte, schrittweise Teilpensionierung zu prüfen, wodurch sich Steuern nochmals optimieren lassen.







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